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Presse-Erklärung vom 12 Juli 2011
Solidarität mit Neuköllner Projekten und Einrichtungen In der Nacht vom 26. auf den 27. Juni 2011 wurden vermutlich von Neonazis mehrere linke Projekte und soziale Einrichtungen in Berlin angezündet bzw. beschädigt, darunter das Anton-Schmaus-Haus der Falken in Britz. In den Tagen danach wurden weitere Einrichtungen zum wiederholten Mal in Nord-Neukölln beschmiert und angegriffen, darunter die Galerie Olga Benario und die Büros der Linken und der Grünen. Diese Übergriffe sind nicht erst seit kurzer Zeit zu vermelden. Seit dem Herbst 2009 werden immer wieder alternative Projekte vor allem in Nord-Neukölln und Kreuzberg von Neonazis beschmiert, Türschlösser zerstört, Scheiben eingeworfen dabei wird der Tod von Menschen billigend in Kauf genommen. So auch schon 2008 bei den Brandanschlägen auf Wohnhäuser von Familien mit Migrationshintergrund im Rudower Blumenviertel. Seit 2009 sind auf dem rechtsextremen Internetportal „nw-berlin“ Listen in Umlauf, in denen u.a. Neuköllner Einrichtungen und Projekte aufgeführt werden. Einige wurden wiederholt angegriffen und leiden derzeit immer noch unter den finanziellen Folgen dieser Schäden. Die Liste wurde Ende Mai aktualisiert. Nun werden dort von 17 Neuköllner Projekten und Einrichtungen detaillierte Informationen veröffentlicht, darunter die Namen von Betreiber/innen und Angestellten, die somit zur Zielscheibe der Neonazis werden. Das Bündnis Neukölln verurteilt jegliche Art von menschenfeindlichen und gewalttätigen Übergriffen in unserem Bezirk! In Neukölln engagieren sich unterschiedlichste Akteure, die sich untereinander austauschen und aktiv sind.Wir lassen uns nicht einschüchtern NEUKÖLLN IST KEIN ORT FÜR NAZIS! |
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Unsere Postkarte liegt aus!
Unter dem Titel „Neukölln ist bunt. Kein Ort für Nazis. Gemeinsam für Demokratie, Respekt und Vielfalt“ stellen wir unsere Ziele vor und werben um Mitarbeit. Das Bündnis trifft sich einmal im Monat. Kontakt: info(at)buendnis-neukoelln.de |
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Szenische Lesung an Neuköllner Schulen „Ab heute heißt du Sara“. Schauspieler des Berliner Grips Theaters lesen aus dem autobiografischen Bericht „Ich trug den gelben Stern“ von Inge Deutschkron. Das „Bündnis Neukölln: Miteinander für Demokratie, Respekt und Vielfalt" organisiert eine Veranstaltungsreihe an Neuköllner Oberschulen. Das Stück „Ab heute heißt du Sara“, welches auf dem Buch von Inge Deutschkron „Ich trug den gelben Stern“ beruht wird für Schüler an Neuköllner Oberschulen gelesen. Diese szenische Lesung ist aus dem Repertoire des Berliner GRIPS Theaters und wird von drei Schauspielern vorgetragen. Im Anschluss an jede Lesung wird es Zeit für eine Diskussion mit den Schülern geben und Fragen können gestellt werden. Im Mittelpunkt soll eine lebendige Auseinandersetzung mit den Themen Toleranz, Solidarität und Respekt für Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religion stehen. Schüler sollen motiviert und ihr Interesse geweckt werden sich mit dem Nationalsozialismus in seinem historischen Kontext zu beschäftigen und ihr Wissen darüber zu vertiefen. Die Wichtigkeit sich selbst gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus zu engagieren oder bei Aktionen tätig zu werden soll transportiert werden. Eine Sensibilisierung für demokratisches Denken und Handeln unter Jugendlichen soll gestärkt werden. Lesung an der Liebig Oberschule: 24. Mai 2011 Lesung am Albert-Schweizer-Gymnasium: 9. September 2011 http://www.grips-theater.de/stuecke/jugend/repertoire.sara |
Stand des Bündnisses auf dem Afrika-Fußball-Festival Baobab! 25. und 26. Juni auf dem Jubiläumssportplatz Neukölln, Bergiusstraße 22 www.faso-initiative.de Wir begrüßen die antirassistische Arbeit dieses Projekts, nutzten die Gelegenheit uns bekannt zu machen und werben für unsere Arbeit. |
Tag der Mahnung: http://www.tag-der-mahnung.de/ Aktionstag gegen Rassismus, Neonazismus und Krieg am Sonntag, den 11. September 2011 13 bis 18 Uhr Dort wird das Bündnis Neukölln mit einem Stand vertreten sein. |