Vom 1.-3. Juni findet unser Festival „Offenes Neukölln“ statt.

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Es gibt 150 tolle Veranstaltungen!

Solidarität aus Göttingen!

Kürzlich wurde die Verleihung eines Preises des „Bündnis für Demokratie und Toleranz“ an uns gestoppt. Als „vorbildliches Projekt“ wurde in diesem Rahmen am Donnerstag in Hildesheim auch das Göttinger Bündnis zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus ausgezeichnet.

Die Initiative hat jetzt bekanntgegeben, dass sie 1000 Euro des Preisgeldes an uns spendet!

Eine Sprecherin des Bündnis Neukölln dazu: „Wir sind begeistert von der Solidarität. Das zeigt, dass die Zivilgesellschaft zusammensteht im Kampf gegen Rechts.“

Unser Festival „Offenes Neukölln“ findet wie geplant vom 1.-3. Juni statt. Das Programm wird in der kommenden Woche veröffentlicht.

Hier die Pressemitteilung des Göttinger Bündnisses im Original (PDF): Weiterlesen

Demonstration gegen rechten Terror in Neukölln

Gemeinsam gegen rechten Terror in Neukölln. Demonstration, Samstag 21. April, 15 Uhr, Bat-Yam-Platz

 

Schluss mit dem rechten Terror – Solidarität mit den Betroffenen

15:00 Uhr: Auftaktkundgebung Bat-Yam-Platz (Nähe U7 Lipschitzallee)
16:30 Uhr: Abschlusskundgebung Gedenkort Burak Bektaş (Nähe U7 Britz Süd)

 

In der Nacht vom 31. Januar zum 1. Februar 2018 wurden in Neukölln zum wiederholten Male Autos von Demokrat*innen und Antifaschist*innen in Brand gesetzt. Die Neuköllner Bezirksverordnetenversammlung hat in ihrer Sitzung am 28. Februar 2018 in einer Entschließung die erneuten Brandanschläge verurteilt und sich mit den Betroffenen solidarisch erklärt. Die Unterzeichnenden schließen sich dieser Erklärung an und fordern ebenfalls, dass die Anschlagsserie als terroristisch eingestuft wird.

Darüber, dass die Taten von extrem Rechten begangen wurden, gibt es wenig Zweifel. Die Betroffenen hatten sich in der Vergangenheit klar gegen rechts positioniert. Auch das Datum mit der Nähe zum Jahrestag der Machtübernahme der Nationalsozialisten vor 85 Jahren verstärkt diese Annahme auf bedrückende Weise.

Erneut zeigt sich, dass rechter Terror die Schädigung von Gesundheit und Leben seiner Opfer billigend in Kauf nimmt. Die Mordtaten des NSU sind dafür ein erschreckender Beweis, und auch bei den letzten Taten in Neukölln waren Menschen unmittelbar gefährdet.

Es liegt nahe, dass der mangelnde Erfolg von Polizei und Justiz, Täter festzustellen und vor Gericht zu bringen, von den Brandstiftern offenbar als Ermutigung zur Fortsetzung ihrer Taten verstanden wird. Betroffene und die Neuköllner Bevölkerung erwarten nunmehr endlich Erfolge bei der Aufklärung dieser Taten!

Mit dem Einzug der AfD in mehrere Parlamente scheinen Rassismus und Hetze gegen Andersdenkende wieder salonfähig geworden zu sein. Von den Täter*innen wird dies offenbar als Ermutigung verstanden, durch Terror demokratische Kräfte in Neukölln und anderswo einzuschüchtern.

Gegen den rechten Terror sehen wir alle Initiativen und Einrichtungen gefordert, die für ein demokratisches und solidarisches Miteinander eintreten. Gemeinsam treten wir rechten Gewalttätern entgegen und solidarisieren uns mit den Betroffenen. Wir verteidigen die Demokratie und setzen uns für eine offene Gesellschaft und ein solidarisches Miteinander ein – in Neukölln und überall.

Gemeinsam rufen auf (in alphabetischer Reihenfolge):
Aktionsbündnis Britz | Anwohner*inneninitiative „Hufeisern gegen Rechts“ | Bündnis Neukölln – Miteinander für Demokratie, Respekt und Vielfalt | Bündnis 90/Die Grünen Neukölln | DGB-KV Neukölln | DIE LINKE. Neukölln | Evangelischer Kirchenkreis Neukölln | Falken Neukölln | Föderation demokratischer Arbeitervereine (DIDF) | Galerie Olga Benario | GEW-Neukölln | Grüne Jugend Neukölln | HDP Berlin | IG BCE Ortsgruppe Neukölln | IG Metall Berlin | Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak Bektaş | Initiative Neuköllner Buchläden gegen Rechtspopulismus und Rassismus | Initiative „Rudow empört sich“ | Interkulturelles Beratungs- und Begegnungs-Centrum (IBBC) | Interventionistische Linke Berlin | Jusos Neukölln | katholische Kirche Neukölln | Linksjugend [’solid] Kreuzkölln | Palästinensischer Wohltätigkeitsverein Al-Huleh e.V. | Reach Out – Opferberatung und Bildung gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus | SPD Neukölln | Türkischer Bund Berlin-Brandenburg | ver.di Bezirk Berlin | VVN-BdA Neukölln

Darüber hinaus unterstützen:
Aufstehen gegen Rassismus Berlin | Diakoniewerk Simeon gGmbH | Erinnern und VerANTWORTung e.V. – Gedenkarbeit an Berliner Schulen mit dem Projekt „Trost durch Tat“ | IG BAU Neukölln | Linksjugend [’solid] Berlin | Stadtteilladen Die Lunte | Ta Tzitzikia, Frauennetzwerk für Politik, Kultur und Soziale e.V.

Weitere Unterstützer*innen sind herzlich willkommen.
Bitte wendet euch dazu an info[at]buendnis-neukoelln.de, damit wir euch mit aufnehmen können.

Und beteiligt Euch gern auch an den nächsten Mobilisierungsaktivitäten:

  • Dienstag, 17.4. um 21 Uhr im Büro der Neuköllner Linken, Wipperstraße 6: Treffpunkt  für Plakatierungsaktion
  • Mittwoch, 18.4. ab 18 Uhr im Bereich des Rathauses Neukölln: Flugblätter verteilen
  • Mittwoch, 18.4. um 19 Uhr am U-Bahnhof Britz-Süd: Treffpunkt für Plakatierungsaktion
  • Freitag, 20.4. von 16 bis 18 Uhr an den Ausgängen des U-Bahnhofs Rathaus Neukölln: Flugblätter verteilen

Weitere Mobilisierungsaktivitäten bewerben wir gern ebenfalls, wenn ihr uns die Termine per Email schickt: info[at]buendnis-neukoelln.de

Neukölln bleibt anders

Liebe Freund*innen,

rassistische Übergriffe nehmen zu, die AfD sitzt im Bundestag und rechte Mobilisierungen versuchen als angebliche Frauenschützerinnen durch Berlin zu laufen. Das ist widerlich, das ist beängstigend und gehört alles zusammen.


Doch Berlin ist auch anders. Viele von uns kämpfen gegen die AfD, eine extrem rechte Partei, die scheinbar immer normaler wird. Gegen Rassismus, egal wo und in welcher Form. Gegen rechte Propaganda auf der Straße und im Internet. Gegen antifeministische Hetze und Sexismus. Und vor allem für eine Gesellschaft, in der das alles keinen Platz hat.

Andere suchen noch nach einem Ort und nach Möglichkeiten, sich zu engagieren. Und genau diese Menschen wollen wir zusammenbringen.

Anfangen wollen wir damit in Neukölln.

Denn dieser Bezirk steht wie kaum ein anderer Kiez für genau das, was den Rechten ein Dorn im Auge ist: Neukölln ist migrantisch und von widerspenstiger Kultur geprägt. Solidarisch, wenn Geflüchtete Schutz suchen oder Nazis in Südneukölln die Nachbarschaft mit Anschlägen terrorisieren. Widerständig, wenn Mieter*innen geräumt werden. Lebensfroh, wenn es gemeinsam feiert. Liebenswert, bunt und sympathisch.

Mit vielen Neuköllner_innen und allen, die möchten, wollen wir deswegen am 14.4. 2018 um 14.00 Uhr in der Villa Neukölln auf einem gemeinsamen Treffen zusammenkommen. Hier wird es einen Überblick über bisherige Aktivitäten gegen Rechts im Bezirk geben und alle können sich schon bestehenden Arbeitsgruppen, die für ein solidarisches Neukölln stehen, anschließen. Ebenfalls wird es hier einen Platz geben für neue Ideen (z.B. Social Media Contents gegen Rechtspopulismus) und es wird ein Ort sein, wo ihr euch mit anderen Menschen verabreden und vernetzen könnt.

Damit dieses Treffen groß und breit wird, brauchen wir eure Unterstützung. Macht Werbung auf euren Social Media Kanälen, leitet diese Mail weiter, erzählt es euren Freund_innen.

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