Internationaler Tag gegen Rassismus

RUDOW EMPÖRT SICH. GEMEINSAM FÜR RESPEKT UND VIELFALT

ruft auf zu

Menschenkette und Kundgebung

Samstag 21. März 2026 um 11 Uhr

Alt-Rudow / Neudecker Weg

Es spricht:

Martin Hikel

Bürgermeister von Neukölln

Aufruf der Stiftung Internationaler Tag gegen Rassismus:

Die Werte des Grundgesetzes – allen voran die Unantastbarkeit der Menschenwürde – werden durch rechtsextreme Bewegungen infrage gestellt. 
Entwicklungen in Europa, den USA und weltweit zeigen, welche verheerenden Folgen das haben kann. Auch in Deutschland ist unsere Demokratie gefährdet.

Wachsende Unsicherheit angesichts globaler Krisen wie Klimawandel, Kriegen, Fluchtbewegung und sozialer Ungleichheit lässt viele Menschen 
nach einfachen Lösungen suchen – und macht sie anfällig für populistische und rechtsextreme Erzählungen. Wenn rassistische und 
menschen-verachtende Positionen in der politischen Mitte salonfähig werden, ist die Gefahr für unser Zusammenleben und die Menschenrechte real.

Doch wir können und müssen gemeinsam handeln. Der Einsatz gegen Rassismus, Antisemitismus und jede Form gruppenbezogener 
Menschenfeindlichkeit ist notwendiger denn je. Es ist eine Aufgabe für alle, die für eine offene, solidarische und demokratische Gesellschaft eintreten. 
Deshalb stellen wir diese Herausforderungen in den Mittelpunkt der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 unter dem Motto

100 % Menschenwürde

Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus

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In Rudow haben wir erlebt, wie aus geistiger Brandstiftung rechte Gewalttaten wurden.

Alle betrifft es, wenn durch den immer größeren Einfluss der AfD Arbeits- und Mietrechte, Sozialstaat und Klimaschutz abgebaut, Arbeitskräfte 
abgeschoben oder an den Herd geschickt werden, Reiche noch reicher und damit der Staat noch ärmer gemacht wird.

Die AfD muss mit allen politischen und rechtlichen Mitteln bekämpft werden.

Jede Stimme für die AfD ist eine gegen die Menschenrechte.

Gemeinsam für eine solidarische Gesellschaft.

Menschenrechte sind unteilbar.

Bilden wir eine Menschenkette als Zeichen für mehr Menschlichkeit für alle!Unterstützt von: Alte Dorfschule Rudow e.V. + BASTA Britz + Bezirksjugendring Neukölln+ Bündnis Neukölln + DGB Kreisverband Neukölln + 
Evangelische Dreieinigkeits-Gemeinde + Evangelische Kirche Rudow +Galerie Olga Benario + Grüne Neukölln + Hufeisern gegen rechts + 
Kath. Kirchengemeinde Pfarrei Heilige Edith Stein + Initiative zur Aufklärung des Mordes an Burak Bektaş + Institut für Islamische Information I‑ISIN e.V. + 
Die Linke Neukölln + Netzwerk Frauen in Neukölln + Neuköllner Buchläden gegen Rechtspopulismus und Rassismus + Omas gegen rechts Stadtteilgruppe KreuzKölln + 
SJD Die Falken Neukölln + SPD Neukölln + Stadtteilzentrum Rudow + Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Verband der AntifaschistInnen Neukölln + 
ver.di Senor*innengruppe Neukölln

Der Neukölln-Komplex – Ohne uns läuft nix

Was kommt raus beim parlamentarischen Untersuchungsausschuss?

Jahrelang bemühten sich Betroffene und antifaschistische Initiativen um einen Parlamentarischen Untersuchungsausschuss (PUA) zum sogenannten Neukölln-Komplex. Dabei geht es um schwerste neonazistische Straftaten, Bedrohungen und Angriffe bis hin zu 23 schweren, zum Teil lebensgefährdenden Brandanschlägen gegen Menschen, die sich gegen Rassismus und Faschismus engagieren. Die Serie gipfelte in den Morden an Burak Bektaş und Luke Holland.

Trotz Hinweisen auf bekannte Neonazis wurde die Serie weitestgehend nicht aufgeklärt. Vielmehr fielen Beamt*innen von Polizei und Staatsanwaltschaft durch rassistische Taten oder Aussagen auf, gaben Daten an Neonazis weiter oder hielten Informationen über akute rechte Bedrohungen zurück.

Es waren Betroffene der Anschläge und Engagierte, die die Aufarbeitung maßgeblich vorantrieben.

Erst nach jahrelangem, öffentlichen Druck wurde im Mai 2022 der PUA eingesetzt.

Dieser sollte das Behördenversagen bei der faschistischen Anschlagsserie aufklären und Gegenstrategien entwickeln.

Im Juli 2025 beendete der PUA seine Beweisaufnahme und berät seither über seinen Abschlussbericht, dessen Veröffentlichung immer weiter nach hinten geschoben wird.

Was ist der aktuelle Stand? Wie geht’s weiter?

Was ist zu erwarten vom Abschlussbericht? Was wird drinstehen?

Wie ist die Sicht der Betroffenen, der Beoachter*innen des Ausschuss und der Abgeordneten?

Welche Forderungen gibt es?

Ändert sich etwas? Wird es politische Konsequenzen geben?

Was ist zu tun?

Darüber wollen wir sprechen mit Claudia v. Gélieu (als Aktivistin war sie Ziel der Neonazi- Anschlagserie), Caro Keller von NSU-Watch, einem Vertreter der Initiative für die Aufklärung des Mordes an B. Bektaş und den Ausschuss-Mitgliedern André Schulze, Vasili Franco (Grüne) und Niklas Schrader (Linke).

Veranstalter: Bündnis Neukölln: Miteinander für Demokratie, Respekt und Vielfalt

„Antisemitismus -ein Angriff auf uns alle!“

Hufeisern gegen Rechts lädt ein:
„Antisemitismus – ein Angriff auf uns alle!“
Die Politikwissenschaftlerin Lisa Leichthammer wird mit uns
über Antisemitismus als allgegenwärtiges gesellschaftliches Phänomen
diskutieren.


Freitag, 30. Januar 2026, um 18 Uhr
in den Räumen des Britzer Bürgervereins e. V.
im Diakoniehaus Britz, Buschkrugallee 131
(Nähe U-Bhf. Blaschkoallee)

Das Massaker in Australien zeigt erneut, dass das antisemitische Weltbild der Täter
nicht allein tödlichen Hass auf jüdische Menschen erzeugt.
Es ist zugleich ein Angriff auf uns alle, weil auf die zivilisierte, lebensachtende soziale
Gemeinschaft.
Dieser antisemitische Terror ist nicht neu. Schon im 19. Jahrhundert ereigneten sich in
vielen Ländern Europas Pogrome gegen jüdische Menschen, denen oft jegliche Soli-
darität von den Mehrheitsgesellschaften verweigert wurde. Seitdem zieht sich antise-
mitische Gewalt bis zum heutigen Tag wie ein roter Faden durch Deutschland und Eu-
ropa. Seine Spuren finden wir auch in unserer Siedlung in Form von Parolen, Aufkle-
bern, persönlicher Bedrohung und Sachbeschädigungen.
Unabhängig wie sich ihre Mitglieder im isra-
elisch-palästinensischen Konflikt positionie-
ren, darf eine demokratische Gesellschaft
nicht zulassen, dass Jüdinnen und Juden sich
im Alltag nicht mehr sicher fühlen. Aber wie
der Alltag in Berlin zeigt, sind nicht nur jüdi-
sche Menschen von Angriffen betroffen.
Längst sind auch andere gesellschaftliche
Gruppen ins Visier von Antisemiten geraten,
die von ihnen mit antisemitischen Mustern
als „Volksfeinde und -schädlinge“ ausge-
macht und bekämpft werden. Bedrohlich zeichnet sich die Tendenz ab, dass die totale
Ideologie des Nationalsozialismus in Deutschland wieder Fuß fasst, nach der gedank-
lich konstruierte Judenbilder auf jedes Gesellschaftsmitglied projiziert werden können,
um Hass und Terror als Waffen zu rechtfertigen.
Wir fragen nach den Ursachen, die den Antisemitismus zu einem allgemeinen
Weltbild, zum Muster einer polarisierenden Welterklärung machen, die nur die
Alternative totaler Sieg oder Untergang kennt? Der Antwort wollen wir uns ge-
meinsam nähern.
www.hufeiserngegenrechts.de

antifaschistische Weihnachtslieder auf dem Rixdorfer Weihnachtsmarkt :-)

Wie jedes Jahr wird es einen Kurzauftritt vom Weihnachtsmann an unserem Stand auf dem Weihnachtsmarkt geben.

Am Samstag gegen 17.00 und am Sonntag gegen 15.00 Uhr. Der Stand ist an der Kirchhofstraße,

Und dieses Jahr haben wir auch die Texte schon fertig. Hier könnt ihr die euch anschauen: antifaschistische Weihnachtslieder

Gründungskongress der AfD-Jugend widersetzen – Infoveranstaltung 16.10.25 19.00 Uhr im Nachbarschaftshaus Körnerpark

Die AfD-Führung trifft sich am 29./30. November 2025 im hessischen Gießen mit ihren Jungnazi-Kadern zum Gründungskongress der neuen AfD-Jugend. Das lassen wir nicht unwidersprochen! 

Wir werden in Gießen ein entschlossenes Zeichen gegen den Gründungskongress der AfD-Jugend setzen!

Als Aufstehen gegen Rassismus sind wir Teil der bundesweiten Kampagne Widersetzen. Gemeinsam fahren wir auch aus Berlin nach Gießen. Sei dabei!  Lassen wir nicht zu, dass die AfD ihre Jugendorganisation gründet und ihre Verbindungen zum rechten, rassistischen und queerfeindlichen Terror festigt.

Infoveranstaltungen in Berlin:

  • Neukölln: am Donnerstag, 16. Oktober um 19 Uhr im Nachbarschaftsheim Neukölln, Schierker Str. 53 (S/U7 Neukölln) u.a. mit
    • Aktiven von Bündnis Neukölln, Widersetzen und Aufstehen gegen Rassismus
    • Freddy von der Jungen GEW Berlin
    • Hannah Vongries von der LINKEN. Neukölln
    • Samira Tanana von Al-Huleh und Fraktionsvorsitzende der Grünen in der BVV Neukölln sowie
    • NN vom Flüchtlingsrat Berlin
    • Studis gegen Rechts
  • Treptow: am Donnerstag, 30. Oktober um 19 Uhr im Industriesalon Schöneweide (Reinbeckstraße 10, 12459 Berlin)
    • weitere Infos hierzu kommen in Kürze

Du möchtest mitmobilisieren? Super! Schreib uns gern an berlin[at]aufstehen-gegen-rassismus.de, wenn du dazu Plakate und Flyer möchtest.