Dezentrales Gedenken an Oury Jalloh / 07.01.2021

Donnerstag, 07.01.2021 – 14 Uhr vor der Landesvertretung Sachsen-Anhalt, Luisenstraße 18, 10117 Berlin

Oury Jalloh wurde am 07.01.2005 von Polizisten auf dem Dessauer Polizeirevier in Gewahrsam bis zur Unkenntlichkeit verbrannt. Durch unabhängige Gutachten und Aufklärungsarbeit der letzten 15 Jahre wurde das durch die Initiative Oury Jalloh belegt. Die deutsche Justiz verweigert sich aufzuklären und behauptet, dass Oury Jalloh sich selbst angezündet habe. Alle Tatsachen sprechen dagegen.

Wir wissen:
OURY JALLOH – DAS WAR MORD!
Und es ist kein Einzelfall – Es ist der OURY-JALLOH-KOMPLEX.

Wir werden sie niemals vergessen! Wir werden nicht schweigen! Wir werden weiter kämpfen für Aufklärung, Gerechtigkeit und Konsequenzen!

Link zum Aufruf der Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak Bektaş

Täter gefasst, aber wie geht es weiter?

Endlich, endlich eine gute Nachricht: Polizei verhaftet Neuköllner Neonazis Sebastian T. und Tilo P.

Wir freuen uns jetzt einfach erstmal über diese frohe Botschaft. Und sind gespannt, wie es weitergeht. Hoffentlich gibt es jetzt die langersehnte Aufklärung und auch Verurteilung. Auch die Verstrickungen zwischen Ermittlungsbehörden und Täter*innen müssen endlich umfassend aufgeklärt werden.

Wir machen weiter, auch in 2021!

Euer Bündnis Neukölln – Miteinander für Demokratie, Respekt und Vielfalt

Offenes Neukölln 2021

Das Festival „Offenes Neukölln“ wird vom 4. bis 6. Juni 2021 zum fünften Mal stattfinden. Das Orga-Team sucht noch nach engagierten Menschen, die Lust haben, sich auf verschiedenste Weise einzubringen. Mehr Informationen dazu auf den Seiten des Festivals.

BASTA demonstriert weiter

In einer Pressemitteilung lädt die Initiative BASTA zur Teilnahme an der alldonnerstäglichen Demonstration vor dem LKA für die Aufklärung rechter Straftaten ein. BASTA ist eine der vielen Partner*innenorganisationen im Bündnis Neukölln. Wir geben die gesamte Pressemitteilung hier wieder:

BASTA – wir haben genug. Eine Gruppe von Bürger*innen setzt sich für die Aufklärung rechter Straftaten – insbesondere in Britz / Neukölln – ein.

5. Pressemitteilung vom 14.12.2020

Weiterlesen
Razzia in der „Neuköllner Begegnungsstätte“

Am 26. November war die Neuköllner Begegnungsstätte (Dar Al-Salam-Moschee in der Flughafenstraße) einer Razzia mit massivem Polizeiaufgebot, Beschlagnahmung von Dokumenten in erheblichem Umfang, einer Straßensperrung etc. ausgesetzt. Zudem wurden die Privaträume von Imam Taha Sabri und einem Vorstandsmitglied des Vereins durchsucht. Auch hier wurden umfangreiche Beschlagnahmungen durchgeführt. Hintergründe dazu gibt es auch in einem Bericht des Deutschlandfunks.

Nach aktuellem Stand ist der Grund eine einfache, derzeit bei vielen Organisationen durchgeführte Überprüfung der ordnungsgemäßen Verwendung von Corona-Hilfsgeldern. Bei anderen Organisationen wurde allerdings keine umfangreiche Razzia durchgeführt, sondern schlicht Nachweise über die Mittelverwendung angefordert.

Wir sind äußerst verärgert über dieses Vorgehen und solidarisieren uns mit der betroffenen Moscheegemeinde! Daher haben wir diese Woche einen Brief an den Innen- und den Justizsenator sowie an die innenpolitischen Sprecher der Koalitionsfraktionen verschickt. Dort fordern wir Aufklärung. Alles Weitere könnt ihr dem Brieftext entnehmen:

Kundgebung: Kein Platz für Nazis – egal aus welchem Land!

Update: Wir danken den mehreren hundert Teilnehmenden für das starke Zeichen gegen die gar nicht erst aufgetauchten Nazis. Ihr seid Spitze!

Freitag, 13. November 2020, 13:30 15:30 Uhr (Neue Uhrzeit!)
Sonnenallee Ecke Innstraße
(U7 Rathaus Neukölln, M41 Geygerstraße, 104 Erkstraße)

Am Freitag, den 13. November 2020 um 14:00 Uhr 16:00 Uhr will der dänische Nazi Rasmus Paludan, Vorsitzender der extrem rechten, muslimfeindlichen Partei „Stram Kurs“, sich mit Anhänger*innen in der Sonnenallee versammeln.

In Paris und Brüssel machte Paludan bereits durch Koran-Verbrennungen auf sich aufmerksam und versuchte, Gläubige zu provozieren. Das will er in Berlin erneut wiederholen.

Nicht mit uns!

Wir lassen nicht zu, dass die Neuköllner Sonnenallee als Kulisse für rechte
und rassistische Hetze missbraucht wird. In den vergangenen Monaten wurden gerade in diesem Kiez wiederholt migrantische Einrichtungen und Läden Ziel von Hakenkreuz-Markierungen und faschistischer Angriffe.

Setzen wir gemeinsam ein kraftvolles Zeichen für eine offene Gesellschaft,
gegen Rassismus und Faschismus! Stehen wir auf für ein solidarisches und respektvolles Miteinander, unabhängig von Hautfarbe, Religion, Herkunft, Geschlecht oder sexueller Orientierung!

Aktion: bringt eure Regenschirme mit! Wir schirmen uns von den Nazis ab! 🌂🌂☂️☂️☔️