AfD will vor geplanter Unterkunft demonstrieren!

Gegenkundgebung

Samstag, 29. September um 9:30 Uhr
Lipschitzallee Ecke Rudower Str.
Gleichnamige Haltestelle Bus 171 (z.B. ab S+U Neukölln) – Karte

Am kommenden Samstag veranstaltet die Neuköllner AfD eine Kundgebung vor der geplanten Geflüchtetenunterkunft in der Rudower Straße (Nr. 184, ehem. OSZ Lise Meitner). Wie so oft wollen sie Stimmung gegen Migrant*innnen und Geflüchtete machen.

Auch der ehemalige Neuköllner Direktkandidat Andreas Wild, der im Wahlkampf unverhohlen von „Umvolkung“ und „Ausmisten“ gesprochen hat, hat sich dafür mit seinem Truck angemeldet. Die AfD wird also mit vielen Leuten auflaufen, um ihre übliche Hetze zu verbreiten und Anwohner*innen einzuschüchtern.

Um deutlich zu zeigen, dass dieses rassistische Treiben nicht hinnehmbar ist, laden wir zur Gegenkundgebung ein. Zeigt eure Solidarität mit Betroffenen und setzt ein Zeichen für Vielfalt und für ein demokratisches Miteinander in Neukölln!

Unser Treffpunkt zur Anreise:
9:00 Uhr S Neukölln, Ausgang Saalestr. vor dem Fastfood-Restaurant

Ermittlungen eingestellt

Vergangene Woche wurde bekannt, dass zu einigen der Brandanschläge der rechtsextremen Anschlagsserie in Neukölln die polizeilichen Ermittlungen ohne Ergebnis eingestellt wurden. Wir teilen die Wut und das Unverständnis der Opfer, für die diese Nachricht einen Schlag ins Gesicht bedeutet.

Die Anschläge müssen nun endlich offiziell als Terrorismus eingestuft und die Ermittlungen sollten fortgeführt werden, denn nur klare Ermittlungserfolge setzen ein deutliches Zeichen an die Täter*innen – alles andere ist für sie eine Ermutigung, weiterzumachen.

#unteilbar – Solidarität statt Ausgrenzung

#unteilbar Für eine offene und freie Gesellschaft – Solidarität statt Ausgrenzung

Demonstration: 13. Oktober 2018 – 13:00 Uhr Alexanderplatz (Auftakt ab 12 Uhr)

 

  • Für ein Europa der Menschenrechte und der sozialen Gerechtigkeit!
  • Für ein solidarisches Miteinander statt Ausgrenzung und Rassismus!
  • Für das Recht auf Asyl – gegen die Abschottung Europas!
  • Für eine freie und vielfältige Gesellschaft!
  • Solidarität kennt keine Grenzen!

 

Das Bündnis Neukölln zählt zu den Erstunterzeichner*innen des Aufrufs – hier ein Auszug:

Es findet eine dramatische politische Verschiebung statt: Rassismus und Menschenverachtung werden gesellschaftsfähig. Was gestern noch undenkbar war und als unsagbar galt, ist kurz darauf Realität. Humanität und Menschenrechte, Religionsfreiheit und Rechtsstaat werden offen angegriffen. Es ist ein Angriff, der uns allen gilt.

Wir treten für eine offene und solidarische Gesellschaft ein, in der Menschenrechte unteilbar, in der vielfältige und selbstbestimmte Lebensentwürfe selbstverständlich sind. Wir stellen uns gegen jegliche Form von Diskriminierung und Hetze. Gemeinsam treten wir antimuslimischem Rassismus, Antisemitismus, Antiziganismus, Antifeminismus und LGBTIQ*- Feindlichkeit entschieden entgegen.

Wir sind jetzt schon viele, die sich einsetzen: Ob an den Außengrenzen Europas, ob vor Ort in Organisationen von Geflüchteten und in Willkommensinitiativen, ob in queer-feministischen, antirassistischen Bewegungen, in Migrant*innenorganisationen, in Gewerkschaften, in Verbänden, NGOs, Religionsgemeinschaften, Vereinen und Nachbarschaften, ob in dem Engagement gegen Wohnungsnot, Verdrängung, Pflegenotstand, gegen Überwachung und Gesetzesverschärfungen oder gegen die Entrechtung von Geflüchteten – an vielen Orten sind Menschen aktiv, die sich zur Wehr setzen gegen Diskriminierung, Kriminalisierung und Ausgrenzung.

Gemeinsam werden wir die solidarische Gesellschaft sichtbar machen! Am 13. Oktober wird von Berlin ein klares Signal ausgehen.

We’ll come united – antirassistische Parade in Hamburg

Wir machen das Licht an und drehen den Ton auf. Die Mikros denen, die sie brauchen – um zu sagen wie es ist: Die Geschichte unserer Gesellschaft ist die Geschichte der Migration. Sie lässt sich ebensowenig aufhalten wie die Solidarität der Vielen. Also: Nennt uns Geschichtenerzähler*innen. Wir sind da. Wir kommen. Wir bleiben. Am 29. September 2018 gehört die Straße uns.

Die tolle bunte antirassistische Parade „We’ll come united“ findet dieses Jahr am 29. September in Hamburg statt und wir fahren hin!

Die AG Wohnungssuche

Die wunderbare Arbeitsgruppe Wohnungssuche des Bündnis Neukölln unterstützt Geflüchtete bei Behördengängen, hilft bei der Suche einer geeigneten Wohnung und begleitet den Umzug.

Wohnungsbegleitung: Wir arbeiten immer in Teams von 2-3 Leuten, die eine geflüchtete Person / Familie bei der Wohnungssuche begleiten. Wenn du uns unterstützen möchtest, solltest du etwa 2-3 Stunden pro Woche dafür Zeit haben und dich über einen längeren Zeitraum engagieren können, da die Wohnungssuche erfahrungsgemäß mehrere Monate dauert.

Beratung: Neben der Wohnungsbegleitung bieten wir eine Beratungsstunde zur Wohnungssuche für geflüchtete Menschen an. Diese findet zwei Mal im Monat statt (mittwochs, 18:30 bis 20:30 Uhr). Auch hierfür sind wir auf der Suche nach Unterstützung!

Orga-Team: Die Orga-Arbeit besteht aus verschiedenen Bereichen wie etwa der Vernetzung mit anderen Initiativen oder der Akquise neuer Unterstützer*innen. Da das Ganze arbeitsteilig abläuft, hält sich die Arbeit in Grenzen.

Die Gruppe sucht weiter dringend neue Mitstreiter*innen. Details dazu und viele nützliche Links zum Thema findet ihr auf den Seiten der AG Wohnungssuche.