Täter gefasst, aber wie geht es weiter?

Endlich, endlich eine gute Nachricht: Polizei verhaftet Neuköllner Neonazis Sebastian T. und Tilo P.

Wir freuen uns jetzt einfach erstmal über diese frohe Botschaft. Und sind gespannt, wie es weitergeht. Hoffentlich gibt es jetzt die langersehnte Aufklärung und auch Verurteilung. Auch die Verstrickungen zwischen Ermittlungsbehörden und Täter*innen müssen endlich umfassend aufgeklärt werden.

Wir machen weiter, auch in 2021!

Euer Bündnis Neukölln – Miteinander für Demokratie, Respekt und Vielfalt

Offenes Neukölln 2021

Das Festival „Offenes Neukölln“ wird vom 4. bis 6. Juni 2021 zum fünften Mal stattfinden. Das Orga-Team sucht noch nach engagierten Menschen, die Lust haben, sich auf verschiedenste Weise einzubringen. Mehr Informationen dazu auf den Seiten des Festivals.

BASTA demonstriert weiter

In einer Pressemitteilung lädt die Initiative BASTA zur Teilnahme an der alldonnerstäglichen Demonstration vor dem LKA für die Aufklärung rechter Straftaten ein. BASTA ist eine der vielen Partner*innenorganisationen im Bündnis Neukölln. Wir geben die gesamte Pressemitteilung hier wieder:

BASTA – wir haben genug. Eine Gruppe von Bürger*innen setzt sich für die Aufklärung rechter Straftaten – insbesondere in Britz / Neukölln – ein.

5. Pressemitteilung vom 14.12.2020

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Razzia in der „Neuköllner Begegnungsstätte“

Am 26. November war die Neuköllner Begegnungsstätte (Dar Al-Salam-Moschee in der Flughafenstraße) einer Razzia mit massivem Polizeiaufgebot, Beschlagnahmung von Dokumenten in erheblichem Umfang, einer Straßensperrung etc. ausgesetzt. Zudem wurden die Privaträume von Imam Taha Sabri und einem Vorstandsmitglied des Vereins durchsucht. Auch hier wurden umfangreiche Beschlagnahmungen durchgeführt. Hintergründe dazu gibt es auch in einem Bericht des Deutschlandfunks.

Nach aktuellem Stand ist der Grund eine einfache, derzeit bei vielen Organisationen durchgeführte Überprüfung der ordnungsgemäßen Verwendung von Corona-Hilfsgeldern. Bei anderen Organisationen wurde allerdings keine umfangreiche Razzia durchgeführt, sondern schlicht Nachweise über die Mittelverwendung angefordert.

Wir sind äußerst verärgert über dieses Vorgehen und solidarisieren uns mit der betroffenen Moscheegemeinde! Daher haben wir diese Woche einen Brief an den Innen- und den Justizsenator sowie an die innenpolitischen Sprecher der Koalitionsfraktionen verschickt. Dort fordern wir Aufklärung. Alles Weitere könnt ihr dem Brieftext entnehmen: