28.6.24 – 30.6.24 Gegen den Bundesparteitag der AfD in Essen

Gesicht zeigen gegen Hass und Hetze

Vom 28. bis 30. Juni 2024 will die AfD in der Messe Essen – im Herzen des Ruhrgebiets – ihren Bundesparteitag abhalten. Wir lassen nicht zu, dass die AfD unwidersprochen ihren Rassismus verbreitet! Kommt nach Essen, um mit uns an drei Tagen die AfD mit vielen Aktionen rund um die Grugahalle zu stören und im besten Falle zu verhindern  –  https://widersetzen.com/ und https://gemeinsam-laut.de Hier findet ihr auch die Busse, mit denen ihr von Berlin nach Essen zu den antifaschistischen Aktionen gegen den AfD Parteitafg fahren könnt. Seid dabei bei der größten antifaschistischen Mobilisierung seit Jahren!

Brennpunkte Rudower Geschichte – Von der NS-Zeit bis heute

Sonntag 30. Juni 2024 von 15-17 Uhr

Rudow empört sich – gemeinsam für Respekt und Vielfalt

Eine Fahrradfahrt

Für alle die 2023 bei der Premiere nicht dabei sein konnten, wird die Tour mit zwei neuen Stationen wiederholt. So wird dieses Mal gezeigt, wo am Mauerweg gegenwärtig Ausgrabungen zu einem Lager für Zwangsarbeiter*innen stattfinden und über deren Einsatzort die Henschel-Flugzeug-Werke berichtet. Es wird informiert über NS-Unterstützung und Widerstand in Rudow. Vorgestellt werden Orte des Gedenkens und Erinnerns wie zum Beispiel der erste und bisher einzige Stolperstein in Rudow, der von Rudow empört sich zusammen mit der Otto-Hahn-Schule initiiert wurde.

Bitte anmelden: 030 / 665 261 53 (Buchhandlung Leporello)

Treff: Rudower Spinne, Waltersdorfer Chaussee / Neudecker Weg

Anschließend: Picknick im Garten der evangel. Kirche – bitte alle etwas mitbringen!

V.i.S.d.P.: H. Ostermann, c/o Buchhandlung Leporello, Krokusstr. 91, 12357 Berlin

Hier gibt es auch die Broschüre zum Download: Link

ONK 2024 in Planung!

Nach einer zweijährigen Pause soll dieses Jahr das Festival Offenes Neukölln wieder stattfinden. Am 20. und 21. September 2024 wollen wir ein deutliches und sichtbares Zeichen setzen: für ein offenes und solidarisches Neukölln, gegen Diskriminierung und rechte Gewalt, für Solidarität mit den Opfern rechter Angriffe sowie für eine Gesellschaft, die vielfältig ist und offen gegenüber allen Menschen, die hier leben. Damit Neukölln ein Ort bleibt, in dem wir alle gerne leben und uns wohlfühlen! 

Wer uns gern bei der Organisation unterstützen möchte, ist herzlich zum nächsten Treffen am 06. Mai 2024, 19 Uhr in die WerkStadt in der Emser Str. 124, 12051 Berlin eingeladen.

Unseren aktuellen Aufruf findet ihr hier auch als PDF.

„Wer Gedenken will, soll aufklären“.

Gedenk-Kundgebung Samstag, 6.4.2024 15:00 Uhr | Gedenkort Burak Bektaş | Rudower Straße / Möwenweg | Berlin-Neukölln (Süd)

Burak Bektaş wurde in der Nacht vom 4. auf den 5. April 2012 in Berlin-Neukölln vor dem Krankenhaus Britz erschossen. Die Tat wurde seit nunmehr 12 Jahren nicht aufgeklärt. Wir fragen nach 12 Jahren noch immer: War das Motiv Rassismus? Zusammen mit Buraks Familie und Freund*innen wollen wir Burak am 6.4. um 15 Uhr anlässlich seines Todestages gedenken und euch alle dazu einladen.

Die Familie, Freund*innen und Unterstützer*innen kämpfen seit 12 Jahren für Aufklärung und Gewissheit: „Es gibt viele Fragezeichen. Viele offene Fragen. So einen Mord haben wir nicht verdient. Niemand hat das verdient. Ich will von den verantwortlichen Behörden den Mörder meines Sohnes.“, so Melek Bektaş, Buraks Mutter.

Zuletzt wurde öffentlich, dass im LKA Berlin 387 Fälle rechtsextremer Straftaten nicht bearbeitet wurden. Der Kommissariatsleiter, gegen den nun intern ermittelt wird, war auch leitender Mordermittler im Fall Burak Bektaş. Hierzu fragt Melek Bektaş: „Mit welchem Gewissen konnte dieser Kommissar, als ein Vertreter des Staates, mir in die Augen schauen und sagen, „Frau Bektaş, ich verstehe Sie sehr gut. Wir suchen unter jedem Stein?“

Den vielen offenen Fragen zu den Ermittlungen im Mord an Burak und einer Serie an rechtsextremen Straftaten in Neukölln soll seit 2022 in einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss nachgegangen werden. Diesen Untersuchungsausschuss haben wir lange gefordert. Die bisherigen Ergebnisse sind allerdings alles andere als zufriedenstellend: Auffallend viele Zeug*innen aus Behörden vermeiden es systematisch, wichtige Fragen zu beantworten. Sie können sich beispielsweise an relevante Sachverhalte „nicht erinnern“ oder es liegen keine Aussagegenehmigungen vor. Die Präsenz der AfD in dem Gremium ist eine Zumutung und ein Sicherheitsproblem für die Betroffenen.

Der Mord an Burak wird ab Mitte April im Parlamentarischen Untersuchungsausschuss behandelt. Wir werden den Untersuchungsausschuss kritisch beobachten und begleiten. Bitte kommt zu den Ausschusssitzungen im Berliner Abgeordnetenhaus. Kommt zu unseren Kundgebungen davor und stellt mit uns eine kritische Öffentlichkeit her. Gemeinsam machen wir Druck und machen klar, dass es keine Ruhe geben wird, bis der Mörder von Burak zur Verantwortung gezogen wurde – und bis aufgeklärt wurde, wieso die Aufklärung so lange auf sich warten lässt.

Susmak yok. Mücadele var! In Erinnerung an Burak.

—-

Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak Bektaş
https://burak.blackblogs.org // www.gedenkort-fuer-burak.org [1]
www.facebook.com/Burak.unvergessen [2]
burak.initiative@disroot.org

Internationaler Tag gegen Rassismus


RUDOW EMPÖRT SICH. GEMEINSAM FÜR RESPEKT UND VIELFALT

ruft auf
Samstag 23. März 2024 / 11 Uhr
Menschenkette und Kundgebung
Treff: Alt-Rudow / Neudecker Weg

Samstag 23. März 2024 / 11 Uhr


Es sprechen:
Martin Hikel, Bürgermeister von Neukölln
Norbert Krüßmann, Lehrer für Geschichte in Brandenburg


Mit ihrer Hetze gegen alle, die nicht in ihr Weltbild passen, vergiftet die AfD das gesell-
schaftliche Klima und behindert damit die konstruktive Suche nach wirksamen Lösungen für
alle relevanten gesellschaftlichen Fragen. Deshalb muss zur Bewältigung der vielen Krisen
und gesellschaftlichen Probleme der Stopp der AfD an erster Stelle stehen.

Migrantinnen und Geflüchtete zu Sündenböcken für alle ungelösten Probleme zu machen, schürt nicht nur Rassismus. Vermeintliche Einzeltäter fühlen sich dadurch zu Gewalt- und Terrorangriffen aufgerufen. Geschlossene Grenzen und Abschiebungen schaffen weder zusätzliche Wohnungen noch bezahlbare Mieten, weder niedrigere Energiepreise noch weniger Inflation.
Sie schaffen weder Frieden noch verhindern sie die von der AfD geleugnete Klimakatastrophe. Nach Björn Höcke, dem ideologischen Führer der AfD, kann nur ein „alleiniger Inhaber der Staatsmacht“ alles „wieder in Ordnung“ bringen. Er kündigt einen „Endkampf“ an, bei dem „keine halben Sachen“ gemacht werden. Offen spricht er von „wohltemperierten Grausamkeiten“. Nach dem „Deutschen Institut für Menschenrechte“ zielt er „auf eine am Nationalsozialismus orientierte Gewaltherrschaft“ ab.
Die AfD nutzt die Demokratie, um sie von innen heraus zu zerstören.
Dass AfD- Parlamentarierinnen demokratisch gewählt sind, macht sie selbst nicht zu Demokratinnen. Mit der AfD sind verurteilte Neonazis, Antisemitinnen und Rassistinnen in die Parlamente eingezogen.
Drei Landesverbände der AfD sind inzwischen als „gesichert rechtsextrem“ eingestuft worden.
Bei allen anderen läuft ein Prüfverfahren, weil sich die Bestrebungen der AfD gegen die im Grundgesetz garantierte Menschenwürde richten. Deshalb muss jetzt über ein Verbot der AfD diskutiert werden!
Ihre Vertretung in den Parlamenten verschafft der AfD Präsenz in den Medien, finanzielle Mittel und Zugang zu sensiblen Daten. Sie dürfen Mitglieder für Richterwahlgremien, Rundfunkräte, Gedenkstätten etc. benennen.
Wachsenden gesellschaftliche Einfluss auch ohne Regierungsbeteiligung verschaffen der AfD auch ihre Anhängerinnen in der Polizei,
Bundeswehr und Feuerwehren, in der Justiz und anderen Behörden, in Betriebsräten und
Sportverbänden.
Zu den Wahlen zum EU-Parlament am 9. Juni 2024 tritt die AfD an, obwohl sie die EU
abschaffen will. „Die EU muss sterben“, erklärte Björn Höcke in einem Interview beim
Parteitag der AfD zur Nominierung ihrer Kandidat*innen für das EU-Parlament. Sie nutzt
den Wahlkampf, um Hass und Hetze zu verbreiten, und das EU-Parlament, um sich mit
Rechtsaußen-Parteien aus anderen EU-Staaten zu vernetzen.
Die stille Mehrheit muss endlich laut werden!
Es ist an der Zeit,
sich für die Demokratie zu engagieren!
Gehen Sie wählen und
wählen Sie demokratische Parteien!
Unterstützt von: Alte Dorfschule Rudow e.V. + Aufstehen gegen Rassismus + BASTA Britz

Bündnis Neukölln + Clay-Schule + DGB Kreisverband Neukölln + Die Linke Neukölln +
Evangelische Dreieinigkeits-Gemeinde + Evangelische Kirche Rudow + Galerie Olga
Benario + Grüne Neukölln + Hufeisern gegen rechts + Initiative zur Aufklärung des Mordes
an Burak Bektaş + Institut für Islamische Information I-SIN e.V. + Netzwerk Frauen in
Neukölln+ Neuköllner Buchläden gegen Rechtspopulismus und Rassismus + Omas gegen
rechts / Stadtteilgruppe Kreuzkölln + SJD – Falken Neukölln + SPD Neukölln + ver.di Bezirk
Berlin + VVN-VdA Neukölln
Nationalfahnen dürfen nicht gezeigt werden!
V.i.S.d.P.: H. Ostermann, c/o Buchhandlung Leporello, Krokusstr. 91, 12357 Berlin