Offenes Neukölln 2018 – Seid ihr dabei?

Nach dem riesigen Erfolg im vergangenen Jahr findet von Freitag, den 1. Juni bis Sonntag, den 3. Juni 2018 zum zweiten Mal das Festival „Offenes Neukölln“ statt – für ein vielfältiges und solidarisches Neukölln.

Jetzt suchen wir nach Initiativen, Vereinen, Organisationen und Veranstaltungsorten, die sich an dem Festival beteiligen möchten und gemeinsam mit uns ein Zeichen für ein lebenswertes, antirassistisches, fröhliches und kämpferisches Neukölln setzen!

Mehr Infos dazu auf der Website von Offenes Neukölln bzw. direkt im Aufruf zur Teilnahme.

Eröffnung des Festivals Offenes Neukölln im Jahr 2017
Stand auf dem Alt-Rixdorfer Weihnachtsmarkt

 

Auch dieses Jahr sind wir wieder mit einem Stand auf dem Alt-Rixdorfer Weihnachtsmarkt vertreten: Vom 8. bis 10. Dezember 2018 findet ihr uns auf dem Richardplatz.

Dort informieren wir über die rechtsextremistische Anschlagsserie in Neukölln, über Offenes Neukölln 2018 und über sonstige unsere Arbeit als Bündnis. Am Samstag ist auch die Initiative „Hufeisern gegen Rechts“ mit dabei und klärt über den jüngsten Diebstahl von 16 Stolpersteinen und ihre Wiederverlegung auf.

Es gibt ein tolles Quiz und natürlich wie immer Kuchen und Gebäck am Stand (Spenden von fleißigen Bäcker*innen willkommen!)

Aktionsgruppe „Aufstehen gegen Rassismus“

Jetzt gemeinsam aktiv werden: Auch Neukölln braucht keine AfD!

Die AfD ist als drittstärkste Partei in den Bundestag eingezogen. Von dort aus versucht sie nun ihre Hetze gegen alle, die nicht ihrem Weltbild entsprechen, noch tiefer in Politik und Gesellschaft zu verankern. Auch hier in Neukölln stempelt die AfD mit rassistischen Behauptungen Muslime sowie Geflüchtete zu Sündenböcken für soziale Missstände, vertritt ein reaktionäres Frauen- und Familienbild und schürt Angst und Hass gegen Minderheiten.

Hilf mit! Lasst uns gemeinsam verhindern, dass die AfD mit Hass und Hetze das gesellschaftliche Klima vergiften kann. Mach mit bei unserer Aktionsgruppe „Aufstehen gegen Rassismus“.

Stolpersteine entwendet!

Update: Auf der Website von Hufeisern gegen Rechts gibt es Informationen zur Spendenaktion zur (Wieder-)Verlegung von Stolpersteinen.

Diese Woche musste Neukölln eine der größten flächendeckenden Schändungen von Stolpersteinen erleben. Sie setzte eine traurige Tradition von neonazistischen Umtrieben vor dem Jahrestag der Reichspogromnacht am 9. November fort. Jetzt muss eine Antwort darauf folgen.

Daher begrüßen wir die auf der gestrigen Erinnerungskundgebung in der Hufeisensiedlung geäußerten Absichten der Bezirksbürgermeisterin Franziska Giffey, das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus zu verstärken. Die Spendenaktion der Initiative Hufeisern gegen Rechts für zusätzliche Stolpersteine erachten wir als wichtiges Signal an alle, die mit Schändungen, Brandanschlägen und Diffamierungen die Grundfeste unserer Demokratie angreifen wollen. Wir vom Bündnis Neukölln wollen die Hufeisernen gern dabei organisatorisch und finanziell unterstützen.

   

 

Leider herrscht durch die mangelnden Ermittlungserfolge der zuständigen Behörden zu den zahlreichen neonazistischen Anschlägen inzwischen in Neukölln eine permanente Bedrohungslage für alle, die nicht ins Weltbild von Neonazis passen. Wir appellieren daher an die Berliner Polizei, verstärkt Ressourcen in die Ermittlungen zu stecken. Unser Engagement werden wir angesichts der Bedrohung nicht reduzieren, sonder nur noch verstärken.

Wieder einmal sehen wir, wie wichtig der Kampf gegen Rechts und für eine offene und solidarische Gesellschaft ist. Dabei werden wir uns nicht durch diffamierende Linksextremismus-Debatten spalten lassen und freuen uns, dass die Mehrheit der Neuköllner BVV uns in der Vergangenheit hier unterstützt hat. Demokratinnen und Demokraten müssen an dieser Stelle zusammenstehen.