Kein Raum für Rechts: Kundgebung am 16. Februar 2013 gegen die NPD in Gropiusstadt

Kein Raum für die NPD in Neukölln!

Die NPD plante für den 16. Februar 2013 im bezirkseigenen Gemeinschaftshaus Gropiusstadt eine Versammlung.

Das Bündnis Neukölln organisierte eine Protestkundgebung und rief gemeinsam mit Anwohner_innen der Krugpfuhl- und Hufeisensiedlung und dem Aktionsbündnis Rudow Bürgerinnen und Bürger auf, sich an dieser Aktion zu beteiligen. Viele Menschen sind unserem Aufruf und dem der anderen Bündnisse gefolgt und haben sich mit viel Lärm und Engagement an diesem Tag gegen die NPD lautstark positioniert. Dazu gehörte der Protest vor dem Gemeinschaftshaus ebenso wie im Veranstaltungssaal selbst: aufgrund einer Auflage des Bezirksamtes, fand die NPD-Veranstaltung öffentlich statt. Viele von uns haben die Möglichkeit genutzt, um im Saal selbst durch kreative Fragen und Zwischenrufe zu protestieren. Weiterlesen

Keine Diffamierung von zivilgesellschaftlichen Protesten gegen Neonazis – Offener Brief

Keine Geheimhaltung von Naziaufmärschen durch die Polizei!
Keine Diffamierung von zivilgesellschaftlichen Protesten gegen Neonazis!

Offener Brief der Neuköllner Bündnisse vom 6. Dezember 2012

An dieser Stelle dokumentieren wir einen Offenen Brief, den die Neuköllner Bündnisse Aktionsbündnis Rudow und Bündnis Neukölln an die Berliner Vize-Polizeipräsidentin Margarete Koppers, den Berliner Innensenator Frank Henkel (CDU) und den Vorsitzenden des Innenausschusses des Berliner Abgeordnetenhauses, Peter Trapp (CDU) im Dezember 2012 geschickt haben.

Dieser Brief ist das gemeinsame Ergebnis einer Diskussion von Mitgliedern beider Bündnisse zum Umgang der Polizei mit zivilgesellschaftlichen Protesten, insbesondere im Neuköllner Süden: OffenerBrief_BündnisNeukölln_06062012

Im Anschluss an den Brief, haben wir zu einem gemeinsamen Gespräch eingeladen. Dieses Gespräch fand am 19. April 2013 mit dem neuen Berliner Polizeipräsidenten, Klaus Kandt, in den Räumen des Evangelischen Kirchenkreises Neukölln statt. Text der Pressemitteilung vom 19. April 2013.

Rudow sieht bunt: Bericht von der Kundgebung gegen die NPD in Rudow vom 24. November 2012

Rudow sieht bunt: Bericht von der Kundgebung „Kein Raum für Nazis und Rassist_innen“ am 24.November 2012

Seit einigen Tagen mobilisiert die NPD für den 24. November 2012 zu einem Aufmarsch durch den südlichen Neuköllner Ortsteil Rudow. Die Demo richtet sich gegen eine geplante provisorische Unterkunft für Flüchtlinge, die für zwei Jahre in Containern auf einer Brachfläche in der August-Fröhlich-Straße/Kanalstraße untergebracht werden sollen. Die NPD versucht sich nun offenbar an die Spitze des völkischen Zuges zu setzen und fabuliert im Internet über „Lärm, Müll und Kriminalität“ und gibt sich besorgt um Rudows „dörflichen Charakter“.

Der Bezirk Neukölln heißt Flüchtlinge willkommen! Wir solidarisieren uns mit den Menschen, die es auf ihrer Flucht in die militärisch abgeschottete „Festung Europa“ geschafft haben. Sie sollen auch in Neukölln eine menschenwürdige Unterbringung sowie eine Anbindung an soziale und medizinische Strukturen bekommen. Wir fordern die Verantwortlichen der Bezirksämter und des Berliner Senats auf, konstruktive Lösungen zu finden, um den Konflikt nicht auf dem Rücken der Flüchtlinge auszutragen!

Unsrem Aufruf folgten zahlreiche Engagierte! Kundgebungen verschiedener Bündnis-Akteure wurden rund um die Rudower Spinne angemeldet mit dem Ziel, einen Ring um die NPD- Kundgebung zu schließen und lautstark und bunt zu stören. Gemeinsam mit vielen Engagierten aus dem Bezirk ist dies auch gelungen und die etwa 60 NPD-Aktivisten,  brachen ihre Veranstaltung, nicht zuletzt wegen der zahleichen Engagierten, die ihnen den Weg versperrten, und in Ermangelung einer praktikablen Ausweichroute, ihre Demonstration ab.

Fotos zur Kundgebung finden sich unter www.flickr.com und ebenso hier: www.flickr.com

Auszeichnung mit dem Band für Mut und Verständigung 2012

Verleihung Band für Mut und Verständigung am 11. Juni 2012

Gemeinsam mit dem Neuköllner Kreisverband der Falken, ist das Bündnis Neukölln mit dem „Band für Mut und Verständigung“ ausgezeichnet worden. Bei einem Empfang in der Potsdamer Staatskanzlei am 11. Juni 2012 überreichte der Brandenburger Ministerpräsidenten, Mattias Platzeck (SPD), den Preis an Vertreter_innen der Falken und des Bündnisses.  Der Preis wird jährlich vom „Bündnis der Vernunft gegen Gewalt und Ausländerfeindlichkeit“ an Menschen aus Berlin und Brandenburg, die durch ihr mutiges Eingreifen Mitbürgerinnen und Mitbürger vor rassistischer Gewalt beschützt haben oder die durch ihre langjährige engagierte ehrenamtliche Arbeit zur interkulturellen und sozialen Verständigung beitragen.