„Was plant der Senat wirklich auf dem Tempelhofer Feld?“

Einladung via Mail.pdf - Adobe Reader RandAngeblich um Wohnraum für geflüchtete Menschen zu schaffen, will der Senat in einem verkürzten Verfahren über das ThF-Gesetz abstimmen lassen. Doch Berlin braucht keine weiteren Massenunterkünfte für Geflüchtete in Berlin. Es gibt genügend Alternativen, Menschen, die in Berlin Schutz und Zuflucht suchen, menschenwürdig und integrativ in der Stadt unterzubringen und zugleich bezahlbaren Wohnraum für Alle zu schaffen.

Aus diesem Anlass laden wir herzlich ein zur Informations- und Diskussionsveranstaltung der Initiative 100% Tempelhofer Feld am 7. Dezember. Auch der Regierende Bürgermeister ist eingeladen, um endlich öffentlich über die Pläne des Senats zu informieren. Der Flüchtlingsrat Berlin e.V. ist ebenfalls eingeladen; die Veranstalter*innen erwarten ca. 400 Bürger*innen.

Die Veranstaltung findet statt am Montag, den 7.12.2015 um 19 Uhr
im Heimathafen Neukölln in der Karl-Marx-Str. 141 (U7 Karl-Marx-Straße) .

Wir freuen uns auf Deine/ Ihre Teilnahme!

Kontakt zur Initiative 100% Tempelhofer Feld:
0176 58834716
vorstand[at]thf100.de
www.thf100.de

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Konflikte sind hausgemacht – Massenunterkunft in Tempelhofer Hangars ist unverantwortlich

Aus aktuellem Anlass dokumentieren wir hier die Pressemitteilung des Flüchtlingsrats Berlin e.V. zur Schlägerei und Massenpanik in der Unterkunft für Geflüchtete in den Hangars des ehemaligen Flughafens Neukölln. Darin schreibt der Sprecher des Flüchtlingsrats, Georg Classen:

„Dass die massenweise Unterbringung auf allerengstem Raum bei fehlender Privatsphäre, unzureichender Sanitäranlagen, faktischem Schlafentzug und mangelnder Perspektive – niemand weiß, wie lange er in den Hangars bleiben muss, und wann sein Asylantrag registriert und geprüft werden wird – Aggressionen befördert, war vorhersehbar. Die Behauptung des Senats, dass die Menschen nur 14 Tage dort bleiben müssten, ist falsch: Viele Geflüchtete haben nach zwei bis vier Wochen Aufenthaltes für einen weiteren Monat eine Zuweisung in die Hangars erhalten. Wir fordern den Berliner Senat auf, die Flüchtlinge wie Menschen zu behandeln, und die menschenunwürdige und unverantwortliche Massenunterkunft Tempelhof umgehend zu schließen.“

Eine ausführliche Darstellung der Situation findet sich in der Pressemitteilung des Flüchtlingsrats Berlin e.V.

7.11. >> 11 Uhr | U-Bahnhof Kochstraße | AfD stoppen

AfD stoppenSeit mehreren Wochen gelingt es der AfD, Tausende Menschen zu mobilisieren. Sie versucht, geflüchtete Menschen zu Sündenböcken für soziale Probleme zu machen, die Flüchtlinge nicht zu verantworten haben. Der Höhepunkt der AfD-Mobilisierungen soll eine bundesweite Demonstration am Samstag, den 7. November 2015 in Berlin sein, zu der die AfD 10.000 Teilnehmer*innen angemeldet hat. Die Rassist*innen versuchen, durch solche Aufmärsche Stärke zu demonstrieren. Deshalb rufen wir dazu auf, der AfD am 7. November entgegenzutreten!

Zusammen mit Pegida, NPD und anderen ist die AfD für ein Klima verantwortlich, in dem Flüchtlingsunterkünfte angezündet, Hilfesuchende bedroht und gefährdet werden. Nach der Spaltung hat sich die AfD weiter nach rechts radikalisiert. Sie hat keinerlei Berührungsängste vor der Zusammenarbeit mit offen auftretenden Nazis.

In Hamburg ging die AfD-Kundgebung in Buhrufen und Trillerpfeifen der Gegendemonstranten unter. Eine weitere Niederlage der AfD am 7.11.2015 in Berlin kann helfen, die organisierten Rassist*innen und Nazis zu schwächen. Deshalb beteiligt Euch zahlreich an den Gegenprotesten, bringt Trillerpfeifen, Megafone und Transparente mit.

Rassist*innen stoppen! Refugees welcome to stay!

Treffpunkt am 7.11. ist um 11 Uhr Friedrichstraße am U-Bahnhof Kochstraße. Bitte achtet/ achten Sie im Falle kurzfristiger Änderungen auf aktuelle Ankündigungen auf dieser Seite sowie auf http://stoppafd.blogsport.eu/

Bündnis Neukölln ruft auf zu Protesten: Kein Platz für Neonazis und Rassist*innen!

Innerhalb von 8 Tagen wird in Berlin dreimal zu öffentlicher Hetze gegen Geflüchtete mobilisiert: Am 31.10.2015 von der selbsternannten „Jungen Alternativen“, am 2.11.2015 von der NPD und am 7.11.2015 von der AfD. Das Bündnis Neukölln ruft alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich an den Gegenprotesten zu beteiligen.

„Neonazis und Rassist*innen ignorieren die aktuelle Notsituation von Menschen, die vor Krieg, Kälte, Hunger und Perspektivlosigkeit geflohen sind. Stattdessen beschwören sie Angstszenarien, wodurch sie mitverantwortlich für die massiv steigenden Gewalttaten gegen Geflüchtete sind. Gehen wir gemeinsam für eine Gesellschaft auf die Straße, die die Menschenrechte achtet und sich nicht hinter Zäunen verschanzt“, so Lukas Schulte vom Bündnis Neukölln.

Irmgard Wurdack, Sprecherin des Bündnis Neukölln ergänzt: „Es darf nicht unwidersprochen bleiben, wenn NPDler*innen sich in unmittelbarer Sicht- und Hörweite einer Geflüchtetenunterkunft mit ihren zerstörerischen Lügen positionieren. Gerade angesichts von zunehmenden rassistischen Übergriffen auf Menschen und Unterkünfte ist es wichtig, gemeinsam auf die Straße zu gehen und sich dieser Hetze klar und laut entgegenzustellen.“

Wir rufen auf am:

  • Samstag 31.10.2015 ab 16 Uhr vor dem Roten Rathaus gegen die „Junge Alternative“
  • Montag 2.11.2015 um 18 Uhr Ecke Groß-Berliner Damm am S-Bahnhof Schöneweide gegen den bundesweiten Aufmarsch der NPD;
    Treffpunkt zur gemeinsamen Anreise um 17.30 Uhr am S/U-Bahnhof Neukölln (Bahnhofsvorplatz)
  • Samstag 7.11.2015 ab 11.30 Uhr am Alexanderplatz gegen die bundesweite Kundgebung und Demonstration der AfD;
    Treffpunkt um 11 Uhr Friedrichstraße am U-Bahnhof Kochstraße

Weitere Informationen finden sich hier: