Die Betroffenen der rechten Anschläge in Neukölln fragen sich: Gibt es rechte Strukturen in den Berliner Sicherheitsbehörden? Wir rufen weiter dazu auf, die Petition der Betroffenen für die Einrichtung eines Untersuchungsausschusses im Berliner Abgeordnetenhaus zu unterschreiben.
Kategorie: Bündnis Neukölln
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Seit Jahren überzieht eine Welle rechten Terrors den Berliner Bezirk Neukölln. Obwohl der potenzielle Täterkreis bekannt ist, werden Ermittlungen regelmäßig eingestellt. Betroffene werden trotz entsprechender Kenntnisse der Sicherheitsbehörden nicht über ihre Gefährdung informiert. Den nach Berlin weisenden Spuren des NSU-Komplexes sowie der Verwicklung Berliner Beamter darin wurde nicht nachgegangen. Der Mord an Burak Bektaș im April 2012 wurde bis heute nicht aufgeklärt.

Die Betroffenen der rechen Anschläge in Neukölln benötigen hier breite Unterstützung und laden daher zu einem Podiumsgespräch mit Information und Diskussion.
Donnerstag, 23. Mai 2019, 19:00 – 22:00 Uhr
Gemeinschaftshaus Gropiusstadt
Bat-Yam-Platz 1 (U Lipschitzallee)
Mit einer Petition fordern die Betroffenen außerdem die Einrichtung eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses zum Umgang der Strafverfolgungs- und Sicherheitsbehörden mit dem rechten Terror durch das Abgeordnetenhaus von Berlin.
Jetzt die Petition unterschreiben: https://www.openpetition.de/!glvxc
Vom 24.-26. Mai 2019 findet das Festival Offenes Neukölln zum dritten Mal statt. Lasst uns gemeinsam ein offenes, solidarisches und vielfältiges Neukölln feiern!
Hier geht’s zum Festival-Programm, 130 tolle Veranstaltungen warten auf euch!


Danke für die rege Beteiligung an unserer Kundgebung zum internationalen Tag gegen Rassismus gestern Nachmittag, ihr seid super!







