„Gibt es ’sichere Herkunftstaaten‘? Keine Abschiebung ins Elend!“ Veranstaltung am 18.11. um 19:00 Uhr

Das Bündnis Neukölln lädt ein:

Gibt es „sichere Herkunftsstaaten“?
Keine Abschiebung ins Elend!
Zur Situation von Flüchtlingen 
aus Serbien, Mazedonien und Bosnien-Herzegowina.

Im September wurde das Asylrecht geändert und Serbien, Mazedonien und Bosnien-Herzegowina zu sogenannten „sicheren Herkunftsstaaten“ erklärt. Seitdem werden – auch in Neukölln – Flüchtlinge aus diesen vermeintlich „sicheren“ Ländern aufgefordert, Deutschland zu verlassen. Besonders dramatisch ist ihre Situation angesichts des bevorstehenden Winters.

Die meisten Asylsuchenden aus dem Balkan sind Roma, die in den drei Ländern oft zu den ärmsten der Armen zählen. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International berichtet von rassistischen Übergriffen, Roma werden benachteiligt beim Zugang zu Schulen, Ärzten und Arbeitsplätzen.

Um über die Situation der Betroffenen zu informieren und gemeinsam zu diskutieren, laden wir – vom Bündnis Neukölln – Sie herzlich ein zu einer Veranstaltung mit:

  • NN, Flüchtlingsrat Berlin e.V.
  • Milan Pavlovic, Rroma Informations Centrum e.V.

am Dienstag, dem 18. November 2014, um 19:00 Uhr, in der Stadtmission
der Evangelischen Kirche in Britz, Malchiner Straße 73, 12359 Berlin (U7 Parchimer Allee).

Hinweis: Als Veranstalter behalten wir uns vor, von unserem Hausrecht nach § 6 Versammlungsgesetz Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen oder rechtspopulistischen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische, antiziganistische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.

www.buendnis-neukoelln.de                                                                V.i.S.d.P.: Marius Krauss, Amaro Foro e.V., Weichselplatz 2, 12045 Berlin

Syrische Flüchtlinge berichten: Veranstaltung am 6. 11. 2014

Bündnis Neukölln möchte auf folgende Veranstaltung der Unterstützer_innengruppe der Britzer Flüchtlingsunterkunft hinweisen:

Wir mussten fliehen – hier sind wir gelandet.“

Syrische Flüchtlinge aus der Haarlemer Str. berichten.

Veranstaltung am 6. November 2014

Liebe Nachbarinnen und Nachbarn,

wir, syrische Flüchtlinge aus der Britzer Flüchtlingsunterkunft, laden Sie herzlich ein. Wir wollen uns Ihnen vorstellen und unsere persönliche Situation schildern.

Wir möchten  Ihnen die Hintergründe unserer Flucht darstellen und gerne Ihre Fragen beantworten.

Wir freuen uns, wenn wir Sie auf  unserer Veranstaltung begrüßen dürfen:

am Donnerstag, dem 6. November 2014 um 19 Uhr
Onkel-Bräsig-Str. 76 – 78, 12359 Berlin

Hinweis: Als Veranstalter behalten wir uns vor, von unserem Hausrecht nach § 6 Versammlungsgesetz Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen oder rechtspopulistischen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische, antiziganistische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.

V.i.S.d.P.: Flüchtlingshilfe Britz c/o J. Schulte, Rambowstr. 30, 12359 Berlin

Einladung6112014  zum Herunterladen

Einladung zum Sommerfest „Refugees Welcome“ am Samstag, den 5. Juli 2014

Einladung zum Sommerfest am Samstag, den 5. Juli 2014 von 12h bis 6h

Refugees welcome –

Football tournament with childrens‘ programme, picnic, music and theatre

When? On Saturday, 5 July from 12 noon until around 6 pm

Where? On the grounds of V.f.B. Concordia Britz e.V., Buschkrugallee 163

Organisers: Supporters of the refugees living in Neukölln including Evangelische
Jugend Neukölln (evangelical Neukölln youth), Hufeisern gegen Rechts (horseshoe
against the right), Bündnis Neukölln (Neukölln alliance), and many others…

Hier gibt es die mehrsprachige Einladung zum Herunterladen:

FlyerFussballSommerfest_PERS_ARAB_FRANZ_ENGL_SERB

1. Mai Nazifrei: Auf die Plätze, fertig, Stopp: Neukölln ist für Alle da!

Da die NPD am 20. April 2014 ihre Anmeldung zurückgezogen hat, werden unsere geplanten Demonstrationen und Kundgebungen nicht stattfinden. Erfreulicherweise!

Mehr Infos gibt es unter der Adresse: www.berlin-gegen-nazis.de

 1. Mai Nazifrei:  Auf die Plätze, fertig,  Stopp: Neukölln ist für Alle da! 

Die NPD nimmt den 1. Mai 2014 zum Anlass, durch Nordneukölln bis in den Süden des Bezirks bis zur Flüchtlingsunterkunft in der Späthstraße zu marschieren und für ihre menschenverachtenden Ansichten zu werben.

Neukölln ist lebens- und liebenswert aufgrund seiner Vielfalt. Die Entwicklung des Bezirks zur Großstadt wäre ohne Einwanderung nicht denkbar gewesen.

Als Teil des Bündnisses „Berlin nazifrei“ sagen wir vom Bündnis Neukölln:

Kein Platz für diejenigen, deren Politik auf Abwertung beruht, die Grenzen zementieren statt überwinden und die in der Suppe nur Haare finden, statt das Salz zu schätzen!

Für uns ist es selbstverständlich, dass Menschen akzeptiert werden, die sich aus unterschiedlichsten Gründen dafür entscheiden, in Neukölln und in Berlin eine neue Heimat zu finden. Gemeinsam können wir es schaffen, dass Diskriminierung und Rassismus keinen Platz haben.

Kommt mit uns auf die Straße!

Wir im Bündnis Neukölln organisieren auch in diesem Jahr Kundgebungen quer durch den Bezirk, um uns den Neonazis in den Weg zu stellen.

Macht mit!

Gemeinsam können wir gegen Stimmungsmache, rassistische Gewalt und menschenverachtende Phrasen etwas unternehmen!

An den folgenden Orten starten Kundgebungen / Demonstrationen des Bündnisses Neukölln:

1. 10:00 Uhr, Karl-Marx-Straße (U-Bhf. Neukölln, Ausgang Lahnstraße), Kundgebung mit Demo bis zur Einmündung Haarlemer Straße Motto: Faschismus ist keine Meinung – Faschismus ist ein Verbrechen!“

2. 10:00 Uhr, U- und S-Bhf. Hermannstraße Kundgebung mit Demo bis zum Mariendorfer Weg und zurück Motto: „Tempelhofer Feld für Alle – Bunt statt Braun!“

3. 11:00 Uhr, Riesestraße Ecke Blaschkoallee (Hindutempel) über Hannemannstraße, Britzer Damm, Blaschkoallee Motto: „Keine Hetze gegen Geflüchtete – Nazistopp jetzt!“

4. 10:00 Uhr, Späthstraße (Netto-Parkplatz, ganz in der Nähe der Unterkunft) Motto: „Geflüchtete willkommen in Neukölln!“

Zum Herunterladen: Bündnis_Neukölln_-_Aufruf_1._Mai_2014

Bei den genannten Uhrzeiten kann es noch zu Änderungen kommen. Bitte achten Sie deshalb auch auf aktuelle Informationen in den Medien, unter der Adresse www.buendnis-neukoelln.de oder informieren Sie sich auf der Berliner Mobilisierungsplattform unter der Adresse  www.berlin-gegen-nazis.de .

Flüchtlinge willkommen! Pressemitteilung vom 7. März 2014

Flüchtlinge willkommen! Kein Platz für Nazis!

Nachdem zu Beginn der Woche die ersten Geflüchteten in die neue Unterkunft in der Späthstraße eingezogen sind, begrüßt das „Bündnis Neukölln – Miteinander für Demokratie, Respekt und Vielfalt“ die Angekommenen im Stadtbezirk Neukölln. Bündnis-Sprecherin Irmgard Wurdack erklärt: „Für uns ist selbstverständlich, dass Menschen, die aus den verschiedensten Gründen dazu gezwungen sind, ihre Heimat zu verlassen, in Berlin Schutz und Unterstützung bekommen. Gemeinsam können wir eine offene Willkommenskultur schaffen, so dass Rassismus und Diskriminierung keinen Platz haben.“

Mit Sorge beobachtet das Bündnis, dass die NPD immer wieder versucht, die Flüchtlingsunterkunft als Aufhänger für eine rassistische Mobilisierung zu missbrauchen. Doch die äußerst geringe Resonanz bei zwei Kundgebungen der Neonazi-Partei vor der Unterkunft innerhalb einer Woche zeigt auch, dass ihr dies nicht gelingt. Im Gegenteil, an beiden Tagen stellten sich jeweils 150 bis 200 Teilnehmer_innen im Rahmen einer Gegenkundgebung schützend vor die Unterkunft, darunter zahlreiche Anwohner_innen und Schüler_innen der nahegelegenen Otto-Hahn-Schule.

Beide Kundgebungen wurden von der Anwohner_innen-Initiative „Hufeisern gegen Rechts“ angemeldet, die in der angrenzenden Hufeisen- und Krugpfuhlsiedlung in herausragender Weise gegen die Aktivitäten der NPD antritt und Unterstützung für die Geflüchteten in der Unterkunft organisiert. Bei einer Spendensammlung in der Britzer Nachbarschaft kamen innerhalb von wenigen Stunden mehr als zwei LKW-Ladungen an Spielsachen, Bekleidung und Haushaltsgegenständen zusammen, die den Bewohner_innen der Unterkunft in Kürze zur Verfügung gestellt werden.

Carola Scheibe-Köster kündigt im Namen des Bündnis Neukölln an: „Auch in Zukunft werden wir uns den Nazis entgegen stellen, wo immer sie auftauchen. Wir lassen keine Verbreitung von rassistischen Vorurteilen zu, und werden auch im Europawahlkampf darum kämpfen, dass rechte Parteien keine Chance haben.“

 2014-03-07 PM Bündnis Neukölln_Web